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Artikel aus dem Dow Jones Energy Weekly (Nr.37)
von Dennis Schulze, MeteoGroup Deutschland GmbH - Berlin"Seit der Veröffentlichung des letzten Berichtes des Weltklimarates (Intergovernmental Panel on Climate Change – IPCC) im Jahre 2007 steht das Thema Klimawandel ganz oben auf der politischen Agenda. Daran hat auch die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise bislang nicht viel geändert. Neben der Diskussion um den richtigen Weg zur Eindämmung des menschlichen Einflusses auf das Klima rückt vermehrt auch die Anpassung an veränderte Klimabedingungen in den Focus. Besonders extreme Wetterbedingungen können schon heute, vermehrt aber auch in der Zukunft die betrieblichen Vorgänge in Stadtwerken und regionale Energieversorgungsunternehmen beeinflussen.
Erdgeschichtlich gesehen war das Klima nie konstant. Gletschervorstöße in den Eiszeiten haben die Landschaft in Europa geformt, wärmere und kältere Perioden wechselten sich auch im letzten Jahrtausend ab. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts ist allerdings der Einfluss des Menschen auf unser Klima immer stärker geworden. Durch die Nutzung fossiler Brennstoffe steigt die Konzentration des Kohlendioxids (CO2) in der Atmosphäre, das wie ein Deckmantel für die Erde wirkt, indem es die Abstrahlung von Wärme in den Weltraum reduziert. Eine globale Erwärmung ist die Folge und inzwischen wissenschaftlich wie politisch unumstritten.
Welche regionalen Auswirkungen eine globale Erwärmung der Atmosphäre haben kann, ist derzeit wesentlicher Schwerpunkt der wissenschaftlichen Forschung. Die Kenntnis über mögliche regionale Veränderungen betrifft ganz wesentlich auch den Energiebereich, denn dort werden Investitionsentscheidungen für Kraftwerksstandorte sehr langfristig getroffen. Führt der Kühlwasser spendende Fluss in einem geänderten Klimaregime im Sommer häufiger Niedrigwasser, so ist eine Investitionsentscheidung mit zusätzlichen wirtschaftlichen Risiken verbunden..."
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Klimawandel und Extremwetter – Auswirkungen auf lokale und regionale Energieversorger
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