Magnetfeld und Klima

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  • (1) Die 'Magnetosphäre' schützt uns vor schädlichen Partikeln des Sonnenwindes

    (2) Idealisierte Darstellung des Erdmagnetfeldes als Dipol (Plus- und Minuspol)

    (3) Die Simulation des Magnetfeldes der Erde zeigt, dass es sich bei Abb. 2 nur um eine Näherung handelt

  • Magnetfeld und Klima
    16.10.2008 06:13

    Das Magnetfeld der Erde beeinflusst das Klima und somit auch den Treibhauseffekt. Dies wurde von Physikern nun durch eine Studie mit Meerwasser bewiesen.

    Nach Beobachtungen des Biophysikers Pazur und des Geophysikers Winklhofer von der Ludwig-Maximilians-Universität München ist die Aufnahme von Kohlenstoffdioxid durch das Meerwasser bei schwächer werdendem Magnetfeld geringer. Die Löslichkeit von Gasen im Salzwasser kann selbst durch kleine Änderungen des Magnetfelds beeinflusst werden. Dementsprechend wirkt sich das sich abschwächende Erdmagnetfeld positiv auf den Klimawandel aus, indem mehr Kohlendioxid in die Atmosphäre freigesetzt wird. Das Endergebnis der Studie ist, dass der Gasaustausch zwischen den Ozeanen und der Erdatmosphäre von der Stärke des Magnetfelds abhängig ist.

    Beschreibung des Experiments
    Nachdem die Forscher dem Meerwasser alle Gase entzogen haben, setzten sie es Magnetfeldern aus, die unterschiedlich stark waren und den zeitlichen Schwankungen des Erdmagnetfelds entsprachen. Nun wurde das vom Wasser aufgenommene  Gas aus der normalen Luft  gemessen. Es lösten sich 15% weniger Luft und sogar 30% weniger Kohlenstoffdioxid im Meerwasser bei einem schwächeren Magnetfeld.

    Schlüsse aus der neuen Erkenntnis
    Obwohl seit 150 Jahren das Magnetfeld der Erde kontinuierlich abnimmt, ist dies nicht der Hauptgrund der Erderwärmung. Die Freisetzung von Kohlenstoffdioxid durch den Menschen ist nämlich um ein vielfaches höher. Allerdings kann man durch die Berücksichtigung dieses Faktors die Klimamodelle verbessern.

    Weiterführende Quelle:

    • LMU Presseinformation Link

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